Die 4 W-Fragen

Die Säulen klassischer Krimis

Was will jeder Krimileser Wissen?

  • Wer war es? Bzw.: Wie wird der Schuft überführt?
  • Was ist das Motiv?
  • Wie wurde es gemacht?
  • Was war der Fehler, der entscheiden Punnt, die große Wende?

Es gibt zwei Archetypen des Krimis:

Whodunnit

Der Detektiv überführt den Verbrecher aus einer Reihe Verdächtiger, die der Leser kennt.

Herausragendes Beispiel ist Agatha Christies Mord im Orientexpress.

Howtocatchem

Der Leser kennt den Täter und beobachtet, wie der geniale Detektiv den Schuft überführt. Herausragendes Beispiel: Der Schakal (F. Forsyth), jeder Colombo.

Egal welchen Krimi Sie schreiben wollen, das ist bei beiden gleich: Der Autor kennt den Mörder und die Lösung des Falles und die Antworten auf die 4 Ws von Anfang an. Er muss die Übersicht behalten.Wer einen Krimi schreiben will, sollte sich zuerst über das Ende der Geschichte bzw die Lösung seines Falls klar werden. Erst dann weiß er, wohin er die Geschichte treiben soll.

Sie wollen den Leser unterhalten und überraschen. Das schaffen Sie, wenn Sie den Leser ganz bewusst an der Hand nehmen und durch die Erzählung führen, ihm zum richtigen Zeitpunkt die falschen Verdächtigen oder Lösungen präsentieren. Vor allem aber müssen die Antworten auf die 4 Ws kennen, um die Lösung am Höhepunkt des Buches entsprechend überraschend und großartig zu präsentieren.

Es ist ein wenig wie ein Zaubertrick mit dem Kaninchen aus dem Hut. Der Zaubertrick gelingt nur, wenn der Zauberer weiß, wo der Hase wirklich ist.

Darum:

Beginnen sie die Planung des Krimis mit den vier W-Fragen und ihren Antworten. Mit dieser Kenntnis kann man Spannung gezielt aufbauen.

(c) Bild: pixabayuser bluebudgie, CC0

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